Sie wurden von einem unserer Interviewer persönlich befragt (F2F)

 

 


 

Im Folgenden haben wir für Sie hier einige Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengefasst.
 

Die meisten unserer F2F-Befragungen sind repräsentative Bevölkerungsbefragungen.

Bei diesen werden die Adressen per Zufallsverfahren erstellt. Mit diesem Zufallsprinzip ist es möglich, F2F-Befragungen repräsentativ durchzuführen, damit jeder die gleiche theoretische Chance hat, seine Meinung zu einem bestimmten Thema zu sagen.

Manchmal befragen wir aber auch die Kunden unserer Auftraggeber. In diesem Fall erhalten wir von dem Unternehmen oder der Institution, für die wir die Befragung durchführen, Ihre Kontaktdaten, weil Sie dort Kunde oder Mitglied sind.

Wenn unser Auftraggeber z.B. seine Kunden von uns befragen lassen möchte, dann darf er uns Ihre Daten zur Verfügung stellen, falls Sie ihm gegenüber Ihre Einwilligung erteilt haben, dass Sie für Marktforschungsbefragungen kontaktiert werden dürfen.

Sie wurden von uns im Rahmen einer Befragung kontaktiert. Bei unseren Studien handelt sich um Untersuchungen zu Forschungszwecken. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig.

Um die Meinung der Bevölkerung abbilden zu können, würden wir uns über Ihre Teilnahme sehr freuen. Ihre Meinung steht stellvertretend für die, vieler anderer Bürger. Bei unseren Umfragen gibt es keine richtigen oder falschen Antworten! Es geht um die Meinung und Einstellung der ausgewählten Person.

Wichtig noch: Wir machen keine Werbung und verkaufen nichts!

Die Auftraggeber unserer Untersuchungen werden, wenn es das Studiendesign zulässt, Ihnen in der Regel bereits zu Beginn der Umfrage genannt.

Manchmal ist es allerdings aus methodischen Gründen wichtig, den Auftraggeber erst am Ende des Interviews oder gar nicht zu nennen, um die Einstellungen und Meinungen der Befragten möglichst unbeeinflusst vom Namen oder dem Image des Unternehmens zu erheben.

Damit die aufgesuchten Personen genau wissen, wozu die Umfrage dient, wie ihre Antworten ausgewertet werden und dass wir streng nach den Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung arbeiten, werden diese Informationen bei der Kontaktaufnahme in Form einer schriftlichen Datenschutzerklärung gegeben.

Natürlich ist die Teilnahme an einer Befragung immer freiwillig. Um aber ein repräsentatives Meinungsbild erstellen zu können, ist es wichtig, dass möglichst viele der zufällig ausgewählten Teilnehmer an der Befragung teilnehmen (siehe auch „Warum wurden gerade Sie ausgewählt“)

Um alle Bevölkerungsgruppen, also Männer und Frauen, jüngere und ältere Personen, Familien, Paare und Singles, etc. in dem Größenverhältnis ansprechen zu können, der ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung entspricht, werden in einem ersten Schritt die Befragungsorte zufällig aus allen möglichen Befragungsorten gezogen.

Im zweiten Schritt wird innerhalb des gezogenen Befragungsortes eine Startstraße und Starthausnummer gezogen. Im dritten Schritt werden die Hausbewohner aufgelistet und daraus per Zufallszahl der Befragungshaushalt gewählt.

Vor Beginn der eigentlichen Befragung wird eine Person im Haushalt nach dem sogenannten „Schwedenschlüssel“ zufällig ausgewählt. Da sowohl die Ziehung der Adresse wie auch die Auswahl der Person im Haushalt zufällig erfolgt, spricht man von einer Zufallsauswahl.

Nehmen nun die meisten der so ausgewählten Personen teil, ist gewährleistet, dass alle Bevölkerungsgruppen gemäß ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung sich in der Befragung widerspiegeln, also repräsentativ sind. Manchmal arbeiten wir auch nach sogenannten soziodemographischen Quoten, da wir z.B. eine bestimmte Anzahl Männer und Frauen in bestimmten Altersgruppen befragen möchten.

Wenn wir niemanden oder die sich zufällig ergebende Befragungsperson nicht erreichen konnten, versuchen wir es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal, da es für die Repräsentativität einer Studie wichtig ist, möglichst viele der per Zufall ausgewählten Befragungspersonen zu erreichen.

Würden wir alle nichterreichten Haushalte nur einmal besuchen, so wären z.B. mobile Personen, nicht in der Stichprobe vertreten und ihre Meinung würde in den Ergebnissen fehlen. Die Ergebnisse wären also nicht repräsentativ für die Bevölkerung.

Wenn Sie im Gespräch mit unserem Interviewer sagen, dass Sie nicht mitmachen wollen, besuchen wir Sie selbstverständlich nicht mehr. Jede potenzielle Befragungsperson entscheidet frei, ob sie an der Umfrage teilnehmen möchte oder nicht. 

Wir führen normalerweise Interviews zu den üblichen Zeiten (zwischen +/- 08:00 bis 22:00 Uhr) durch. Es sei denn, die Befragungsperson wünscht einen anderen Termin z. B. aufgrund von Schichtarbeitszeiten.

Die Länge eines Interviews ist unterschiedlich und hängt neben dem Befragungsdesign entscheidend davon ab, wie viel der Befragte zu dem Befragungsthema weiß bzw. nutzt (z. B. TV-Sender, Internet usw.).

Die meisten unserer Befragungen werden anhand von vorgegebenen Fragebögen durchgeführt.

Diese sogenannte Standardisierung des Fragebogens, der somit für alle Teilnehmer der Studie gleich ist, ermöglicht später die Ergebnisse richtig zu interpretieren. Daher sind unserer Interviewer, bei dieser Art Befragungen, auch gehalten, sich genau an den Fragebogen zu halten.

Nur wenn wir allen Teilnehmern die gleichen Fragen gestellt haben, können die Ergebnisse Aufschluss über Meinungs- oder Einstellungsunterschiede geben.

Im Fragebogen selbst kann es unterschiedliche Fragearten geben – z.B. Fragen die man nur mit „ja“ oder „nein“ beantwortet, Bewertungsfragen bei denen eine Skala vorgegeben wird oder auch sogenannte offene Fragen, bei denen der Interviewer die von Ihnen genannte Antwort im Wortlaut notiert.

Durch Ihre Teilnahme an einer Befragung haben Sie die Möglichkeit Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen. Und dies in vielfältigen Zusammenhängen.

Sei es, dass Ihre Meinung zur Gestaltung des Hörfunk- oder Fernsehprogramms beiträgt, die Angebote von Dienstleistungen oder Produkten verbessert oder die Grundlage für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungen bildet – in allen Fällen ist Ihre Meinung wichtig!

Und, da immer nur ein kleiner Teil der Bevölkerung befragt werden kann (Stichprobe), steht Ihre Meinung stellvertretend für die, vieler anderer Menschen. 

Die Befragungen werden ausschließlich in anonymisierter und aggregierter (= für Gruppen zusammengefasster) Form an die Auftraggeber weitergeleitet und enthalten keine personenbezogenen Daten.

Personenbezogene Daten sind für die Markt-Meinungs-und Sozialforschung auch nicht von Interesse: Unser Ziel ist es, Aussagen über große Gruppen von Privatpersonen oder Unternehmen zu machen, oft sogar über die Gesamtheit aller deutschen Privatpersonen oder Unternehmen.

Alle Auswertungen beruhen auf aggregierten Daten, z.B. (fiktives Beispiel): "96% der Frauen im Alter von 19-29 Jahren nutzen das Internet für den privaten Gebrauch, in der gleichen Altersgruppe der Männer sind es 98% ."

Die Einhaltung der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) und der Neufassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG-neu), wird durch die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde kontrolliert, bei der unser Unternehmen gemäß der gesetzlichen Bestimmungen gemeldet ist. Alle Mitarbeiter sind auf das gesetzliche Datengeheimnis verpflichtet. Die Kontaktdaten unseres Datenschutzbeauftragten finden Sie unter dem Menüpunkt „Datenschutz“. 

Darüber hinaus sind wir Mitglied in den wichtigsten Deutschen Branchenverbänden, wie dem Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. (ADM), dem Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V. (BVM) und der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) und unterliegen damit den weitreichenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen und Standesregeln der Verbände. 

Alle Informationen dazu entnehmen Sie dem Datenschutzblatt, welches Sie vor der Befragung von unserem Interviewer bekommen haben.

Unter folgender Rufnummer (0611 95003110) können Sie zu den üblichen Bürozeiten mit einem Mitarbeiter verbunden werden, der Ihnen gerne Ihre Fragen beantwortet.

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